Gillian Holden: Die Mätresse des Marquess

Cover "Die Mätresse des Marquess 1" von Gillian Holden
Cover "Die Mätresse des Marquess 2" von Gillian Holden
Cover "Die Mätresse des Marquess 3" von Gillian Holden

(c) Coverdesign by Melody Simmons from eBookindiecovers

Inhalt:

 

Mittellos und allein hat Melinda jegliche Hoffnung aufgegeben, ein erfülltes Leben genießen zu können. Doch dann begegnet ihr Anthony.

Anthony ist der künftige Marquess of Whitsbury. Von seiner Frau enttäuscht und dem besten Freund verraten, will er lediglich seinen Kummer im Whisky ersäufen. Stattdessen trifft er auf Melinda, und die unerwartete Begegnung mit ihr weckt verloren geglaubte Gefühle. Wie sehr möchte er die gemeinsame Zeit genießen sowie sie vor jeglichem Unbill beschützen. Dabei weiß er von Anfang an, dass er selbst derjenige sein wird, der ihr den größten Schmerz zufügen muss. Denn so sehr sie füreinander geschaffen scheinen, ihre Beziehung hat keine Zukunft ...

GESAMTAUSGABE

Cover zum Buch "Die Mätresse des Marquess"
(c) Covergestaltung Kathi Roestel (http://littlebluebox.jimdo.com)

Seit Dezember 2016 ist die Gesamtausgabe von "Die Mätresse des Marquess" als eBook und als Taschenbuch erhältlich.

 

 

eBook "Die Mätresse des Marquess" (Gesamtedition)

Preis: 4,99 Euro

 

 

Taschenbuch "Die Mätresse des Marquess"

Preis: 9,95 Euro (D)

Seitenzahl: 308 Seiten

ISBN: 9783743117327

 

 

 

Leseprobe Gillian Holden "Die Mätresse des Marquess"

Kapitel 1

 

Anthony Sanders, Viscount Ashford, überlegte gerade, warum er sich ausgerechnet dieses Lokal für einen Absacker ausgesucht hatte. Er passte überhaupt nicht zum hiesigen Klientel.

Die Luft war stickig, geschwängert von den Ausdünstungen der Männer um ihn herum. So verboten er in seinem mit Blut bespritzten Hemd auch aussehen mochte, er stank wenigstens nicht. Auch wenn das vermutlich das Einzige war, das er sich zugutehalten konnte.

Normalerweise trank er mit Freunden in einem seiner Clubs im West End, dem vornehmeren Teil Londons. Manchmal ließ er sich auch zu einem Kartenspiel überreden, einem Boxkampf oder einer Wette.

Mit Sicherheit gab es in der Stadt bessere Kneipen, um seinen Ärger zu ersaufen, doch die Wirtshäuser, die er mit Freunden besuchte, schieden für diesen Abend aus. Denn Bekannten wollte er heute nicht begegnen.

Nachdem er Helen in flagranti erwischt hatte mit Robert, seinem Freund aus Kindertagen, wollte er allein sein. Weder sollte seine Ehefrau sehen, wie sehr ihn ihre Untreue verletzt hatte, noch hegte er das Bedürfnis, anderen sogenannten Freunden gegenüberzutreten. Wer konnte wissen, ob nicht schon vor Robert jemand bei Helen zum Zug gekommen war und sich insgeheim über Anthonys Gutgläubigkeit amüsierte?

Er hätte das Weib nie heiraten dürfen! Daran war sein Vater schuld!

Der Marquess of Whitsbury hatte diese Ehe arrangiert, wie es in seinen Kreisen üblich war. Anthonys Fehler war es gewesen, diesem abwegigen Vorschlag zuzustimmen. Doch in dem Augenblick hatte er nicht wissen können, dass es eine der größten Fehlentscheidungen seines Lebens sein würde.

Weder hatte Helen ihn seither glücklich gemacht, noch konnte er Ähnliches von sich behaupten. Nun musste er mit den Konsequenzen leben und zusehen, dass er schadlos daraus hervorging. Er wollte sich gar nicht vorstellen, was geschehen würde, wenn seine Frau von einem anderen Mann schwanger würde. Hier ging es schließlich um den Titel des künftigen Marquess!

Mit Schwung leerte er das Glas. Das Brennen im Hals und der Brust verging schneller, als er sich nachschenken konnte. Dabei war dies das Einzige, das ihm für kurze Zeit Ablenkung verschaffte.

Die Flasche hatte er der Bedienung sofort abgenommen, als sie aufgetaucht war, um sein Glas zu füllen. Zwar war sie da nur noch zu einem Drittel voll und würde bei seinem Bedarf nicht lange halten, dennoch wollte er nicht ewig warten müssen, bis sich die Frau erneut in seine Nähe bequemte, um nachzuschenken. Schimpfend war sie davon gegangen, doch der Wirt hatte ihr geboten, leise zu sein. Dankbar hatte Anthony das zur Kenntnis genommen. Er hätte ihr Gezeter nicht hören wollen. Von Weibern hatte er vorerst genug!

Während er den letzten Tropfen aus der Flasche in sein Glas füllte, betrachtete er die aufgeplatzten Fingerknöchel. Es waren Überbleibsel seiner Wut, der er sich mit Hilfe seiner Fäuste Luft verschafft hatte. Robert würde sich in den nächsten Tagen nicht in der Öffentlichkeit zeigen können, ohne erklären zu müssen, woher sein geschwollenes Auge kam. Bald würde es sicher farblich unterlaufen sein. Anthony gönnte es ihm von Herzen.

Nach dem Aufbruch von seinem Haus war Sanders verstört gewesen und blindlings losgestolpert, ohne darauf zu achten, wohin. Stunden später hatte er sich an diesem Ort wiedergefunden.

Nun saß er allein an einem Tisch in der Ecke der Kneipe, ein Glas Whisky in der Hand, und beobachtete die Leute. Der Viscount war sich der neugierigen Blicke bewusst, die immer wieder zu ihm herüber huschten. Dennoch versuchte niemand, ihn in ein Gespräch zu verwickeln.

Die Männer ringsum gehörten ihrer Kleidung nach zu urteilen der niederen Gesellschaftsschicht an. Auch sie fanden trotz ihres ständigen Gejammers darüber, wie schlecht es ihnen ginge, immer einen Penny, den sie für ihr eigenes Wohl ausgeben konnten.

Eine Dunstwolke hatte sich aufgrund der aufsteigenden Zigarrendämpfe über den Tischen gebildet. Im hinteren Bereich der Kneipe führte eine Treppe in die obere Etage. Schon vor Längerem war ein Mann nach oben gegangen und bislang nicht wieder aufgetaucht.

Deshalb wusste Anthony so genau, was das eigentlich für ein Laden war. Hier unten trank man sich den Mut an und oben vögelte man sich das Hirn aus dem Leib, bis man wieder nüchtern war. Obwohl er die Nase voll hatte von allen Weibern dieser Welt, reagierten seine Lenden schon beim bloßen Gedanken an willige Schenkel.

Warum sollte er sich nicht ebenfalls ein wenig ablenken?, überlegte er. Vielleicht konnte ein kraftvoller Akt seine Gedanken in angenehmere Gefilde führen?

Er sah im Moment nicht gerade vorzeigbar aus. Trotzdem war Anthony überzeugt, dass er eine Frau von solchen Nebensächlichkeiten ablenken könnte. Immerhin roch er nicht so streng wie die übrigen Kerle, die vermutlich noch nie ein richtiges Bad genommen hatten.

Auch wenn er während der Ehe nie untreu war, so hatte er doch vor der Hochzeit genügend Erfahrungen gesammelt. Noch hatte er jede Dame zufriedengestellt, auf die er sich eingelassen hatte.

Je länger er darüber nachdachte, umso weniger abwegig erschien ihm der Gedanke. Mit einer willigen Frau im Arm könnte er seinen Schmerz über Helens Verrat zumindest eine Weile vergessen.

Er hatte sie nie geliebt, aber während der zwei Jahre, die sie verheiratet waren, schätzen gelernt. Er hatte sein Ehegelöbnis gehalten, sie geehrt und mit Respekt behandelt. Bis zu diesem Tag.

Vermutlich war er zu freundlich gewesen, da sie ihn und das Ansehen, das ihr die Ehe und der künftige Titel einer Marchioness brachten, so achtlos weggeworfen hatte. Er konnte sich im Augenblick gar nicht vorstellen, wie er diese Farce von einer Ehe fortführen sollte.

Als der Wirt einen weiteren Whisky vor ihm abstellte und die leere Flasche mitnehmen wollte, erkundigte sich Anthony diskret nach weiblicher Gesellschaft. Sogleich erkannte er die Gier in den Augen des Älteren.

»Acht Pfund, wenn der Herr die Dienste einer unserer Damen in Anspruch zu nehmen wünscht.«

Sich bewusst, dass eine Hure normalerweise nur einen Bruchteil dieses Geldes in einer Nacht verdiente, zog Sanders einen zerknitterten Schein aus seiner Hosentasche. »Fünf. Und die Getränke sind inklusive. Außerdem erwarte ich, nicht gestört zu werden.«

Begierig schnappte der Mann das Geld und verbeugte sich mit hochrotem Kopf. »Sehr wohl, der Herr. Schauen Sie in Zimmer Neun, dieses Mädel ist ganz frisch. Sie wird sich freuen, Euch die ganze Nacht zu Diensten zu sein.« Kriecherisch entfernte sich der Wirt von dem Tisch, an dem Sanders den Whisky in einem Zug leerte.

Auch wenn Anthony bezweifelte, dass in diesem Haus ein Mädchen arbeitete, das die Bezeichnung ›Dame‹ oder ›frisch‹ verdiente, würde er die Frau aufsuchen. Nach dem Dilemma des vergangenen Tages hatte er sich ein paar erholsame Stunden verdient. Er schnappte sich seinen Mantel, der über der Stuhllehne hing, zwängte sich zwischen den Stühlen der übrigen Gäste hindurch und stieg die Stufen hinauf.

Zimmer Neun lag am Ende des düsteren Ganges. Seine Knöchel trafen auf Holz, als er anklopfte und ein letztes Mal tief durchatmete.


 

Kapitel 2

 
Melinda saß am Fenster und blickte durch die schmutzige Scheibe hinunter auf die Gasse. Nur wenige Menschen waren zu dieser späten Stunde unterwegs, in Whitechapel nicht ungewöhnlich. Diese Gegend Londons war berüchtigt für die Vielzahl von Taschendieben, Räubern und anderem Gesindel, das hier Unterschlupf fand. Die wenigen Leute, die die Neunzehnjährige erblickte, verschwanden bald darauf in einer der zahlreichen Kneipen ringsum.

Aus dem Parterre drangen Stimmen herauf. Melinda zuckte zusammen, als einer der Gäste lautstark johlte. Die dünnen Wände waren nicht dafür geeignet, Geräusche von außen fernzuhalten.

Dabei war Lärm das Geringste, das sie störte. Vielmehr fürchtete sie sich vor dem, was nach dem Trinkgelage kam. Nachdem die Männer ihre Krüge geleert hätten, würden sie sich den weiteren Annehmlichkeiten dieses Etablissements zuwenden.

Annehmlichkeiten, für die unter anderem Melinda zu sorgen hatte. Widerwillig. Dennoch hatte sie in den wenigen Wochen, die sie hier war, gelernt, dass Widerstand zwecklos war. Nach zahlreichen Schlägen und Drohungen hatte sie sich ihrem Schicksal gefügt.

Inzwischen war es dunkel und die Straßenlaternen wurden entzündet. Melinda erhob sich von dem Holzschemel, auf dem sie gesessen hatte, und überprüfte ein letztes Mal ihre Frisur. Bald würde es mit der Stille in ihrem Kämmerchen vorbei sein. Dann würde ein Mann Einlass begehren. Ein Mann, der sein Vergnügen suchte und dem sie nichts entgegensetzen konnte.

Sie hatte keine Kraft mehr, sich zu wehren. Erst letzte Nacht hatte ihr ein älterer Herr mit einem Fußtritt seine Unzufriedenheit bekundet, bevor er wutschnaubend aus ihrer Kammer gestürmt war. Von diesem Tritt hatte sie einen Bluterguss zurückbehalten. Danach hatte sie der Besitzer dieses Hauses mit dem Stock geschlagen, damit sie nicht noch einmal auf die Idee käme, sich Kundenwünschen zu verweigern. So weh ihr der Gedanke tat, sie musste sich eingestehen, dass er mit dieser Vorgehensweise Erfolg hatte. Sie war eingeknickt. Nie wieder wollte sie diese Schläge aushalten müssen.

Sobald sie mit der Hand vorsichtig ihren Rücken berührte, spürte sie den Schmerz aufflackern.

Wie sollte sie so den nächsten Kunden zufriedenstellen? Bei jeder Berührung würde ihr ein Schmerzenslaut entfahren. Am besten bot sie demjenigen eine Alternative an. Sie hatte gelernt, dass manche Männer es bevorzugten, mit dem Mund verwöhnt zu werden.

Sie hasste den Geschmack auf ihrer Zunge, nachdem sich die Herren Erleichterung verschafft hatten. Aber zumindest könnte sie so ihren Rücken schonen.

Es klopfte.

Melinda zuckte zusammen. Beim Gedanken an das, was unweigerlich folgen würde, begann ihr Körper zu zittern. Langsam zwang sie einen Fuß vor den anderen und blieb zwei Schritte vor der Tür stehen.

Dann bat sie den Unbekannten herein.

 
***

 
Ein leise gerufenes ›Herein‹ war alles, was Anthony aus dem Zimmer vernahm. Die Stimme klang zaghaft, als wäre die Dame unsicher, ob sie ihn wirklich empfangen wolle. Zumindest hörte es sich nach einer jüngeren Frau an, dachte er erleichtert. Ungern hätte er die Nacht mit einer alten Schabracke zubringen wollen.

Zwar wollte er die unangenehmen Erinnerungen an seine untreue Gemahlin im Leib einer anderen Frau versenken. Dennoch wäre ihm wohler, wenn diejenige zugleich etwas fürs Auge zu bieten hätte. Eine wilde Nacht, die ihn alles vergessen ließ. Ohne Reue.

Nun, er würde das Beste aus dieser Situation machen. Gemächlich drehte er den Türknauf und drückte gegen das Holz. Der Raum war klein und ziemlich finster. Durch das Fenster fiel zu dieser Stunde kein Licht herein, und auf dem Tisch davor stand lediglich eine Kerze, die einen flackernden Schein verbreitete.

An der Längswand stand das Bett. Anthony runzelte die Stirn. Es war sehr schmal und knarzte sicher bei jeder Bewegung. Ein ungemütlicher Ort, wenn er bedachte, dass die Frau die meiste Zeit des Tages darin verbrachte.

Dem Bett gegenüber befand sich ein Toilettentisch mit wenigen Flakons und einer Haarbürste darauf. Und davor ... erblickte er sie.

Die Frau stand etwa fünf Fuß von ihm entfernt, etwas abseits, so als habe sie sich hinter der Tür verstecken wollen.

Mit ihren leicht geweiteten Augen, die Arme an die Seiten gepresst, wirkte sie verletzlich. Der Mund war etwas geöffnet und sie atmete in kurzen Stößen ein und aus. Ihr blondes, lockiges Haar fiel offen über die Schultern. Auf der linken Seite hatte sie es hinter das Ohr gesteckt. Anthony wollte sich von diesem Anblick gar nicht losreißen.

Für gewöhnlich trugen Frauen ihr Haar hochgesteckt, zumeist kunstvoll frisiert. Nur ihrem Gatten zeigten sie die ganze Pracht, wenn sie allein waren. Dass dieses Mädchen ihr Haar offen trug, erregte ihn bereits. Sie wirkte damit umso verführerischer. Wäre das wallende Haar nicht Hinweis genug auf ihren Status in diesem Haus gewesen, so hätte spätestens ein Blick auf ihre Kleidung letzte Zweifel ausgeräumt. Nicht dass Anthony gezweifelt hätte. Diese Frau war wie geschaffen für den Dienst am Mann!

Der schlanke, wohlgeformte Körper steckte in einem freizügigen Korsett, das den runden Brustansatz perfekt zur Geltung brachte. Darüber trug sie ein cremefarbenes Hemd, das vom Bauchnabel abwärts zugeknöpft war. Dennoch war der Stoff so fein, dass man jede Kontur darunter erahnen konnte. So bot er keinen Schutz vor neugierigen Blicken, sondern wirkte vielmehr als würdiger Rahmen für diesen göttlichen Leib.

Anthony hatte schon viele Frauen begehrt, doch selten war eine dermaßen perfekt geformt gewesen wie sie. Was so ein eindrucksvolles Frauenzimmer in einer Herberge wie dieser tat, fragte er sich. Sie gehörte in ein Edelbordell. Nur die nobelsten Herren sollten in der Lage sein, ihren Preis zu zahlen.

Es würde ihm ein Vergnügen sein, sich ihr hinzugeben. Das erinnerte ihn daran, weswegen er eigentlich hergekommen war. Anthony schloss leise die Tür hinter sich.

Auch sie betrachtete ihn. Er hoffte auf Wohlgefallen, denn momentan erweckte sie eher den Eindruck, als sei es ihr gleichgültig, wer vor ihr stand. Ihre Augen maßen ihn von oben bis unten. Damit verunsicherte sie ihn und ließ ihn sich wie einen Schuljungen fühlen. Normalerweise war er nicht prüde, wenn es galt, eine Frau zu erobern. Aber für gewöhnlich standen die Damen auch nicht im Negligé vor ihm, sondern überließen ihm das Vergnügen, sie zu entkleiden.

Erst jetzt zeichnete sich ein Lächeln auf ihren Lippen ab. Anthony atmete erleichtert durch. Auf einmal freute er sich auf diesen Abstecher. Begierig nahm er jeden Zoll ihres Körpers in Augenschein. Das lockige Dreieck zwischen ihren Schenkeln, das sich dunkel unter dem dünnen Höschen abzeichnete, jagte sein Blut durch die Adern und brachte seinen Herzschlag aus dem Takt. Anthony spürte, wie sich der Stoff seiner Hose spannte.

Auch sie hatte es bemerkt. Ihr Blick ruhte auf seinem Schritt und ein Leuchten trat in ihre Augen. In dem trüben Licht konnte er die Augenfarbe nicht genau erkennen, sie wirkten dunkel, die Pupillen groß, die Wimpern außergewöhnlich lang und sinnlich. Die junge Frau schritt auf ihn zu, nahm ihm den Mantel ab, den er über dem linken Arm drapiert hatte, und legte ihn ordentlich auf einem Stuhl ab.

Dann drängte sie seinen Körper sanft zurück, bis er an der Tür lehnte. Ihr Lächeln wurde intensiver, ihr Atem heftiger. Langsam sank sie vor ihm auf die Knie und lehnte ihre Stirn an seinen Schritt. Noch hatte sie kein Wort gesagt, doch wenn sie in dem Tempo weitermachte, war ihm das nicht wichtig. Reden konnten sie auch hinterher. Ihm wurde ganz heiß und ein Kribbeln breitete sich in seinem Körper aus. Er hatte Mühe, sich auf den Beinen zu halten und konnte sich nicht entscheiden, ob er sich besser abstützte oder lieber seine Hände durch ihre Haare fahren ließ.

Warum sollte er sich dieses Vergnügen verweigern? Sie war schließlich hier, um ihm zu dienen. Er hatte für sie bezahlt und fand, dass er sein Geld selten besser angelegt hatte.

Ende der Leseprobe ...

 

 

Der Roman ist überall im Buchhandel als Taschenbuch sowie als eBook erhältlich.

Banner zu Gillian Holdens Buch "Die Mätresse des Marquess"

Meine Bücher sind erhältlich:

 

* als Taschenbuch überall im Buchhandel, z.B. bei amazon, bol, buch,

   buecher.de, thalia und anderen

 

* als eBook bei amazon, thalia, weltbild und in vielen anderen Shops

Initiative

Ich mach was mit Büchern